Vorschaubild Mind Maps im Geschichtsunterricht: Weimar - gescheitert oder zerstört?
Unterrichtsbaustein

Mind Maps im Geschichtsunterricht: Weimar - gescheitert oder zerstört?

Zusammenhänge strukturiert darstellen - digitale Mind Maps im Geschichtsunterricht.

Björn Grünke
Boris Steinegger
Katrin Pönicke
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12. September 2018
12.09.2018

Einstieg

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler ...
... erstellen mit Hilfe digitaler Endgeräte Mind Maps und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse.
... arbeiten wesentliche Aspekte aus einem Sachtext heraus.
... stellen Aspekte, Ursachen und Wirkungen zu einem historischen Thema / einer historischen Leitfrage (zum Beispiel: „Weimar – Gescheitert oder Zerstört?“) dar und gewichten deren jeweilige Bedeutung.

Fachkompetenzen

Arbeiten mit (schwierigeren) Sachtexten. Darstellung und Analyse von Zusammenhängen zwischen Ursachen und Wirkungen in der Geschichte.

Kompetenzen in der digitalen Welt
  • Auswerten und Bewerten
  • Zusammenarbeiten
  • Weiterverarbeiten und Integrieren
Medienausstattung

1 Gerät je Kleingruppe, Smartphones sind eher ungeeignet.

Details

Informationen zum Unterrichtsgegenstand

Mind Maps eignen sich sehr gut am Ende einer Einheit, um wichtige Unterrichtsaspekte noch einmal zu sichern, zentrale Überlegungen zusammenzutragen und auf eine Klassenarbeit vorzubereiten. Im Fach Geschichte können außerdem verschiedene Ursachen und Wirkungen bzgl. einer konkreten Leitfrage dargestellt und gewichtet werden. Auf diese Weise werden sowohl Sach- als auch Werturteile geeignet vorbereitet. Abschlussdiskussion über eine Leitfrage am Ende einer Einheit können so mit Hilfe von Mind Maps vorbereitet und strukturiert durchgeführt werden (vgl. beispielhafte Arbeitsaufträge zum Abschluss einer Unterrichtsreihe zur Weimarer Republik.

Beschreibung des Unterrichtsbausteins

Bevor an den digitalen Endgeräten eine Mind Map erstellt wird, sollte (vor allem in jüngeren Jahrgängen) eine methodische Einführung in das Thema „Mind Mapping“ erfolgen. Gütekriterien einer analogen Mind Map übertragen sich in die digitale Welt. Zusätzliche Vorteile, die bei der digitalen Erstellung von Mind Maps entstehen, sollten mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert werden. Es bietet sich aber auch an, auf eventuelle Nachteile zu sprechen zu kommen (vgl. Methodenblatt zu digitalen Mind Maps). Die Mind Maps sollten nach der Erstellung unbedingt vor der Klasse präsentiert werden. Auf diese Weise können einzelnen Gewichtungen, Strukturierung, aber auch eventuelle Auslassung durch und mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert werden.
Das Erstellen von Mind Maps am Smartphone ist bei beiden hier beschriebenen Websites möglich. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass die Verwendung eines größeren Bildschirms, zumindest aber der Einsatz externer Tastaturen die Arbeit deutlich vereinfacht.

Bildungsplanbezug

Arbeiten mit (schwierigeren) Sachtexten.
Darstellung und Analyse von Zusammenhängen zwischen Ursachen und Wirkungen in der Geschichte.

Möglichkeiten der Differenzierung / Individualisierung

Die Mind Maps können durch die Lehrkraft bereits vorentlastet werden, indem ein bis zwei Unterthemen-Äste vorgeben werden.

Hinweise & Links

Hinweise

Die Unterrichtsmethode ist für andere historische Themen auch in niedrigeren Jahrgangsstufen einsetzbar. Das eingesetzte digitale Endgerät sollte eine leicht zugängliche Möglichkeit der Dateispeicherung bieten. Die Vor- und Nachteile sowie Gütekriterien einer Mind Map sollten im Vorfeld thematisiert werden.