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Unterrichtsbaustein

Mit Höhenlinien eigene Inselwelten erstellen

Geographie ganz anschaulich - Höhenlinien per kostenloser App einscannen und eigene Inselwelten erstellen und in 3D darstellen lassen.

Sören-Kristian Berger

1. Einstieg

Ziele

Die Lernenden können die Höhenlinien eines Bergmodells zeichnen. Die Lernenden können den Zusammenhang zwischen den Höhenlinien und der Topographie im Gelände erklären. Die Lernenden können unter Verwendung des Atlas die Höhenangaben von Orten bestimmen.

Fachkompetenzen

Die Lernenden beschreiben einfache Grundelemente einer Karte, lesen topographische, physische, thematische und andere alltagsübliche Karten. (Bildungsplan Sek. I, Geographie, S. 20f.)

Kompetenzen in der digitalen Welt
  • Werkzeuge bedarfsgerecht einsetzen
  • Digitale Werkzeuge und Medien zum Lernen, Arbeiten und Problemlösen nutzen
Medienausstattung

1:1 Ausstattung oder 1 Gerät pro Kleingruppe, digitale Projektionsfläche, Gerätetyp: Smartphone oder Tablet

2. Details

Informationen zum Unterrichtsgegenstand

Das Fach Geographie ist in der 5. Jahrgangsstufe neu für alle Schülerinnen und Schüler. Innerhalb des ersten Jahres erhält der Erwerb kartographischer Fähigkeiten als Grundlage für die Orientierungskompetenz einen besonderen Stellenwert.
Auf physischen und thematischen Karten kann man die Landhöhen ü. NN ablesen. Diese werden mit Hilfe von Höhenlinien (Isohypsen) dargestellt. Diese Höhenlinien bezeichnen auf den Karten alle Punkte in gleicher Höhe.

Beschreibung des Unterrichtsbausteins

Zu Beginn des Schuljahres wird der ersten Unterrichtsreihe zum Thema „Orientierung im Nahraum/im Gelände“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Grundlage hierfür ist der systematische Aufbau einer Kartenkompetenz. Höhenlinien stellen dabei ein wichtiges Element in topographischen Karten dar.
Der erwartete Transfer von den Höhenlinien in einer topographischen (zweidimensionalen) Karte hin zur dreidimensionalen Realität fällt vielen Schülerinnen und Schüler zunächst schwer. Die Veranschaulichung der eigenen Höhenlinienkarten mit Hilfe der vorgestellten App bietet eine gute Möglichkeit, diesen komplexen Denkprozess visuell zu erleichtern.
Leistungsstärkere Lerngruppen können die vorliegende Unterrichtseinheit ohne Vorwissen bearbeiten. Der einführende Text ist bewusst kurz gehalten, um ein entdeckendes Lernen zu ermöglichen. Dazu zeichnen die Schülerinnen und Schüler verschiedenen Höhenlinienkarten, um die Anforderungen, die in den Arbeitsaufträgen an sie gestellt werden, zu erfüllen.
Leistungsschwächere Lerngruppen benötigen vor der Verwendung dieser Unterrichtseinheit eine kurze Einführung in Höhenlinien. Dies kann über bereits existierendes Material in Schulbüchern oder Kopiervorlagen geschehen. Bei diesem Thema bietet sich auch ein handlungsorientiertes Vorgehen an. Denkbar wäre ein Seil, das um eine Schülergruppe gespannt wird oder eine Kartoffel, die in gleich dicke Scheiben zerschnitten wird.
Abschließend sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu genutzt werden, im Atlas die Höhenlage verschiedener Orte zu bestimmen. Dazu wird auch der Begriff Höhenschicht eingeführt.

Bildungsplanbezug

Die Lernenden beschreiben einfache Grundelemente einer Karte, lesen topographische, physische, thematische und andere alltagsübliche Karten.
(Bildungsplan Sek. I, Geographie, S. 20f.)

Möglichkeiten der Differenzierung / Individualisierung

Erstellung komplexer Inselwelten nach persönlichen Vorstellungen
Erstellung eines Berges/einer Insel mit mehreren Erhöhungen/Einebnungen
Rechercheaufträge bei der Atlasarbeit (Suche nach Extremwerten bei Höhe)

3. Hinweise & Links

Hinweise

Weitere benötigte Materialien: Weißes DIN A4 Papier, schwarze Farbstifte (1,5 bis 3mm Dicke / Edding), Atlas.
Das DIN A4 Format des Papiers ist wichtig. Die App erkennt den einzuscannenden Bereich schneller, wenn unter dem Blatt eine dunkle Fläche (Karton o.ä.) liegt.