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Unterrichtsbaustein

Steckbriefe im Geschichtsunterricht

Historischen Persönlichkeiten auf der Spur - Digitale Steckbriefe erstellen.

Katrin Pönicke

1. Einstieg

Ziele

Schülerinnen und Schüler können ...
... spezifische Lebensformen aus der Vergangenheit benennen und historisch einordnen.
... allgemeine Aussagen aus Einzeldaten ableiten bzw. an Beispielen.
... Arbeitsergebnisse eigenständig, fachlich korrekt sowie situations- und adressatengerecht dokumentieren und präsentieren.

Fachkompetenzen

Spezifische Lebensformen aus der Vergangenheit benennen und historisch einordnen
Allgemeine Aussagen aus Einzeldaten ableiten bzw. an Beispielen
Arbeitsergebnisse eigenständig, fachlich korrekt sowie situations- und adressatengerecht dokumentieren und präsentieren

Kompetenzen in der digitalen Welt
  • Speichern und Abrufen
  • Weiterverarbeiten und Integrieren
  • Werkzeuge bedarfsgerecht einsetzen
Medienausstattung

1 Gerät pro Kleingruppe, Gerätetyp: Tablet oder Laptop oder Desktop-PC, Smartphone eher ungeeignet

2. Details

Informationen zum Unterrichtsgegenstand

Die vorgestellte Doppelstunde zur Erstellung digitaler Steckbriefe dient als abschließende Sicherung der Unterrichtseinheit „Lebenswelten in der mittelalterlichen Ständegesellschaft“. Unterrichtliche Voraussetzung sind grundlegende Kenntnisse über die Grundherrschaft, Ständegesellschaft sowie die Lebenswelten von Adel, Klerus und Bauernschaft. Im Anschluss daran soll das Thema „Die mittelalterliche Stadt“ folgen.

Beschreibung des Unterrichtsbausteins

Eine methodische Einführung in das Thema „Steckbrief“ sollte mit den jüngeren Jahrgängen der Arbeit voraus gehen. Eine Diskussion über Vor- und Nachteile dieser Methode können in jedem Jahrgang thematisiert werden.
Sowohl für die browserbasierte Anwendung fotocollage.de als auch ein auf dem Endgerät installiertes Textverarbeitungsprogramm brauchen die Lernenden folgendes Vorwissen: das Suchen und Kopieren bzw. Einfügen von Bildmaterial, die entsprechenden Zitierregeln, das Speichern und Benennen von Dateien.
Das Erstellen eines Steckbriefes bietet sich an, um z.B. am Ende einer Lerneinheit das Erlernte greifbarer zu machen, indem die historischen Prozesse und ihr Einfluss auf des Leben Einzelner angewandt wird. Empathie und Nachvollziehbarkeit der Schülerinnen und Schüler sollen dadurch geschult werden.
Die Präsentation der Arbeitsergebnisse sollte vor der ganzen Klasse erfolgen. Smartphones eignen sich nur bedingt für die Arbeit mit Steckbriefen, da das Display für Textarbeit sehr klein ist, trotzdem ist es nicht unmöglich.
Es wird abschließend eine geeignete Plattform benötigt, auf die die Unterrichtsergebnisse hochgeladen werden können, z.B. itslearning, padlet oder der schuleigene Server.

Bildungsplanbezug

Personifizierung und historische Erkenntnis: Die Schülerinnen und Schüler benennen spezifische Lebensformen aus der Vergangenheit und ordnen sie historisch ein (Bildungsplan Geschichte, S.14). Exemplarisch gewählter Themenbereich: Lebenswelten in der mittelalterlichen Ständegesellschaft.

Möglichkeiten der Differenzierung / Individualisierung

Die Individualisierung zeigt sich nicht nur in den Schülerprodukten, zur Differenzierung können die Fakten/Merkmale, die von den Lernenden auszufüllen sind, vorgegeben oder offen gelassen werden.

3. Hinweise & Links

Hinweise

Bei Ersteinsatz sollte zusätzlich zu den Sach- oder Quellentexten ein Methodenblatt zum Thema „Steckbriefe“ vorliegen. Möglichkeiten und Grenzen der Methode „Steckbrief einer historischen Person“ sollten im Vorfeld mit den Schülern besonders denen der höheren Klassenstufen thematisiert werden.